Batch Testing with Digital Twins with (Merck KGaA)

Ein herstellerübergreifender Teststand für Rezepte

Merck Electronics und FLEXCELERATE Solutions prüfen Rezepte für modulare Prozessanlagen jetzt vorab an einem digitalen Zwilling der Anlage, herstellerübergreifend und auf Basis offener Standards (FMI, MTP, OPC UA). Fehlerhafte Läufe werden so erkannt, bevor sie Material und Anlagenzeit kosten.

Die Herausforderung   Fehler zeigen sich erst auf der Anlage

In der Prozessentwicklung im Electronics-Bereich bei Merck entstehen viele Rezeptvarianten, bis ein Prozess optimal läuft. Ausgeführt werden sie auf einer modularen Anlage. Rutscht bei einer Anpassung ein Fehler durch die initialen Kontrollen, sind die Edukte verloren, es entsteht Nacharbeit, und die Anlage ist in dieser Zeit blockiert. Pro Lauf summiert sich das schnell auf mehrere zehntausend Euro. Bisher ließ sich ein geändertes Rezept erst an der realen Anlage vollständig prüfen.

Die Lösung   Ein Teststand auf offenen Standards

Gemeinsam mit FLEXCELERATE Solutions wurde ein virtueller Teststand aufgebaut. Rezepte werden an einem digitalen Zwilling der Anlage geprüft, sodass sich das nächste Rezept schon virtuell ausführen lässt, während auf der realen Anlage noch ein Versuch läuft. Das Batch- bzw. Orchestrierungssystem bleibt dasselbe und steuert virtuelle Controller (PLCSim Advanced, zenon Logic) mit angebundenen Simulationsmodellen. Der Teststand baut durchgängig auf offenen Standards auf: FMI für die Simulationsmodelle, MTP für die modulare Automatisierung, OPC UA für den Signalaustausch zwischen Automatisierung und Simulation. Dadurch lassen sich Leitsystem, virtuelle Controller und Simulationsmodelle verschiedener Hersteller kombinieren, ohne Festlegung auf einen Anbieter. Die Anbindung der Modelle und das Ausführen der Simulation übernimmt FLEXCELERATE Preflight.

Das Ergenis   Rezepte werden vor dem Einsatz geprüft

Gemeinsam mit FLEXCELERATE Solutions wurde ein virtueller Teststand aufgebaut. Rezepte werden an einem digitalen Zwilling der Anlage geprüft, sodass sich das nächste Rezept schon virtuell ausführen lässt, während auf der realen Anlage noch ein Versuch läuft. Das Batch- bzw. Orchestrierungssystem bleibt dasselbe und steuert virtuelle Controller (PLCSim Advanced, zenon Logic) mit angebundenen Simulationsmodellen. Der Teststand baut durchgängig auf offenen Standards auf: FMI für die Simulationsmodelle, MTP für die modulare Automatisierung, OPC UA für den Signalaustausch zwischen Automatisierung und Simulation. Dadurch lassen sich Leitsystem, virtuelle Controller und Simulationsmodelle verschiedener Hersteller kombinieren, ohne Festlegung auf einen Anbieter. Die Anbindung der Modelle und das Ausführen der Simulation übernimmt FLEXCELERATE Preflight.

Ausblick   Offen für weitere Module und Anlagen

Gemeinsam mit FLEXCELERATE Solutions wurde ein virtueller Teststand aufgebaut. Rezepte werden an einem digitalen Zwilling der Anlage geprüft, sodass sich das nächste Rezept schon virtuell ausführen lässt, während auf der realen Anlage noch ein Versuch läuft. Das Batch- bzw. Orchestrierungssystem bleibt dasselbe und steuert virtuelle Controller (PLCSim Advanced, zenon Logic) mit angebundenen Simulationsmodellen. Der Teststand baut durchgängig auf offenen Standards auf: FMI für die Simulationsmodelle, MTP für die modulare Automatisierung, OPC UA für den Signalaustausch zwischen Automatisierung und Simulation. Dadurch lassen sich Leitsystem, virtuelle Controller und Simulationsmodelle verschiedener Hersteller kombinieren, ohne Festlegung auf einen Anbieter. Die Anbindung der Modelle und das Ausführen der Simulation übernimmt FLEXCELERATE Preflight.

“Wir können Rezeptänderungen virtuell prüfen, bevor sie auf die Anlage gehen, und sind dabei nicht an einen Anbieter gebunden. Das gibt uns mehr Sicherheit bei jeder Änderung.”

Dr. Andreas Bamberg

Executive Director, Process Development Engineering, Merck

“Für mich ist das eine echte Erleichterung: Ich teste ein Rezept erst virtuell, bevor es an der Anlage läuft. Und ich kann gefahrlos erstmal ausprobieren und dazulernen, ohne Material oder Anlagenzeit zu riskieren.”

Axel Klum

Anlagenfahrer, Merck